Entwerfen - Quatiersentwicklung Schöpfling-Areal Lörrach
Den Park Gestalten

Auszug aus der Aufgabenstellung von Prof. Nikolaus Kränzle

Entwicklung eines neuen, zukunftsweisenden Quartiers mit einer Wohnbebauung, einer Sporthalle und Gemeinbedarfsräume, Projekträumen und Büroflächen einer Stiftung

Das Plangebiet, ein Areal von ca. 1,5 Hektar soll als Bindeglied zwischen zwei Lörracher Ortsteilen, Brombach und Hauingen entwickelt werden.

Vorgaben für die Grundstücksneuordnung und den Standort der Dreifachsporthalle sind in einem Masterplan bereits festgelegt.
Das Quartier soll mit den östlich gelegenen, ehemaligen Gewerbehallen, die zukünftig für Künstler und Handwerker Raum bieten, verknüpft werden.

Die parkartige Grünzone um die Villa Schöpflin im Westen soll in angemessener Weise eine Fortsetzung im neu entwickelten Areal jenseits der Franz-Ehret-Straße finden.
Die Häuser im Süden an der Schopfheimerstraße liegen gegenüber dem neuen Quartier leicht erhöht. Die Gebäude stehen nicht zur Disposition.

Das Grundstück Nr. 3006 an der Schopfheimer Straße ist mit einem Gebäude von 1851 bebaut und als Gaststätte genutzt. Es soll saniert werden und in die Neuordnung einbezogen werden. Eine städtebauliche Verknüpfung mit dem Wohnquartier ist ausdrücklich erwünscht.
Im Norden begrenzt eine Regio-S-Bahnlinie das Gebiet.

„Bei der Bebauung des Quartiers geht ihr Qualität in Bezug auf das Erscheinungsbild, Alltagstauglichkeit und die sozialen Belange vor Qualität und Rendite“ - gleiches gilt für die Freianlagen.

01 Wohnbebauung
Auf dem Areal ist eine Wohnanlage mit Miet- Wohnungen vorgesehen. Hier sollen nachbarschaftliche Begegnungen, auch das Wohnen mit Kindern gefördert werden. Erwünscht ist die Möglichkeit einer Realisierung in Bauabschnitten.

Die Gebäude sollen in der Regel II - III- geschossig, ausnahmsweise auch III + DG sein. An der Einmündung Schopfheimer / Franz-Ehret Straße kann man sich einen markanten Solitär mit abweichender Kubatur vorstellen. Entlang der Franz-Ehret-Straße soll eine eher weiche Raumkante erzeugt werden - keine straßenraumbildende Bebauung.

02 Sporthalle und Gemeinbedarfsräume
Dreifachporthalle für Ballsport, Schul- und Vereinssport und nicht sportliche Veranstaltungen z.B. Jahreskonzerte des Musikvereins (max. 500 Personen) ....
Auf ein anspruchsvolles äußeres Erscheinungsbild wird besonderer Wert gelegt.
Ein Absenken der Sporthalle ist zur Reduktion der Gebäudehöhe möglich.
Dreifachsporthalle mit Überbreite 32x45x7m Tribüne, ausziehbar - in ausgezogenem Zustand belegt sie die Differenzfläche zur Normhalle 27x45 m.